Entschädigung für Benachteiligung

Nach § 15 Abs. 2 AGG kann im Falle einer Benachteiligung ein Betroffener auch ohne konkreten Vermögensschaden eine angemessene Entschädigung verlangen, die allerdings nach § 15 Abs. 4 AGG innerhalb einer zweimonatigen Ausschlussfrist geltend gemacht werden muss.

In einem von uns vor dem Arbeitsgericht Mannheim geführten Rechtsstreit wurde die Wirksamkeit dieser Ausschlussfrist vom Gericht bestätigt und auch der EuGH hat zwischenzeitlich die Vereinbarkeit dieser Ausschlussregelung mit europäischem Recht bestätigt.

 

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